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Geschrieben von: Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag,19.März 2012
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Für einen absoluten Paukenschlag sorgte die SG Lahnbrück Fachbach, die mit dem überraschenden 9:5-Erfolg der aufstiegsambitionierten DJK Ochtendung in der 2. Tischtennis-Rheinlandliga Nord-Ost eine herbe Niederlage zufügte, sich selbst auf Rang drei der Rangliste vorschob und den Abstiegskampf bei allem Pessimismus für beendet erklären kann. Rund 50 Zuschauer sorgten im Gemeindezentrum nicht nur für einen Rekordbesuch, sondern auch für eine ausgezeichnete Stimmung, die die Akteure zu tragen schien. "Es war das wohl beste Spiel, was je eine Fachbacher Mannschaft gezeigt hat", war Kapitän Markus Mandry hinterher hin und weg. "Den Tabellenführer schlägt man ja nun wirklich nicht alle Tage. Dabei hatten wir nach unserer 1:9-Hinspielniederlage nicht von einem Sieg zu träumen gewagt", hatten die Fachbacher den Ball betont flach gehalten und sich im Vorfeld nicht allzu viel ausgerechnet.
Doch sie schafften es tatsächlich in gewohnter Umgebung ungeschlagen zu bleiben. Dabei lagen die Einheimischen bereits mit 2:5 zurück, alles schien den erwarteten Gang zu nehmen. Zur Freude des Publikums aber platzte der berühmte Knoten. "Da ging die Post ab, es hat schön gefluppt", so Mandry, dem mit seinen Kameraden plötzlich nahezu alles gelang. Björn Wallroth, Marco Noetzel und André Krämer ließen sich auch von 1:2-Satzrückständen nicht aus der Fassung bringen und drehten den Spieß noch um. Letztlich standen in der Endabrechnung nach rund dreieinviertel Stunden Spielzeit 582:539 Bälle, 34:26 Sätze und 9:5 Punkte auf der Habenseite der SG Lahnbrück Fachbach, die die stärkste Runde ihrer Vereinsgeschichte hinlegt.

Strahlende Gesichter gab's nach dem 9:5-Erfolg gegen die DJK Ochtendung bei den Tischtennis-Spielern der SG Lahnbrück Fachbach. Das erfolgreiche Team, von links: Marc Baulig, Benjamin Bruker, André Krämer, Marco Noetzel, Markus Mandry und Björn Wallroth.
Die Ergebnisse: Benjamin Bruker/ André Krämer - Kai Knerr/Nils Lappahn 7:11, 12:10, 8:11, 6:11; Markus Mandry/Björn Wallroth - Steven Brixius/Torsten Gresch 11:6, 6:11, 11:6, 7:11, 9:11; Marco Noetzel/ Marc Baulig - Manuel Stützel/ Christian Schnack 11:6, 7:11, 11:8, 12:10; Mandry - Lappahn 11:4, 7:11, 11:6, 13:11; Noetzel - Knerr 7:11, 11:9, 7:11, 11:5, 4:11; Bruker - Stützel 7:11, 8:11, 11:9, 10:12; Krämer - Brixius 7:11, 12:10, 5:11, 9:11; Baulig - Schnack 6:11, 11:6, 11:3, 11:4; Wallroth - Gresch 11:4, 7:11, 7:11, Mandry - Knerr 7:11, 11:6, 11:5, 11:8; Noetzel - Lappahn 7:11, 12:10, 9:11, 11:6, 11:7; Bruker - Brixius 11:7, 12:10, 11:13, 11:8; Krämer - Stützel 13:11, 11:13, 8:11, 11:7, 11:8; Baulig - Gresch 11:7, 11:4, 11:7.
Stefan Nink |
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Geschrieben von: Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag,12.März 2012
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Mit dem umkämpften 9:7-Erfolg gegen den TTC Wirges II dürfte die SG Lahnbrück Fachbach den Verbleib in der 2. Rheinlandliga so gut wie geschafft haben. Nur noch leichte theoretische Restzweifel sind aus dem Weg zu räumen. Markus Mandry und Co. haben zudem noch die Möglichkeit, bei der vermeintlichen Pflichtaufgabe gegen den sieglosen Absteiger VfL Dermbach zwei weitere Zähler dem eigenen Punktekonto gutzuschreiben.Der Sieg gegen die Wirgeser hing am seidenen Faden, und Mandry räumte hinterher freimütig ein: "Wir hätten keinen Grund gehabt, uns über ein Unentschieden zu beschweren." Denn die Wirgeser, bei denen der nach wie vor starke Ex-Esterauer Eike Ziegler gleich drei Punkte beisteuerte, erwiesen sich als zäher Kontrahent, der den heimstarken Lahnbrücklern alles abverlangte. 642:640 Bälle zugunsten der Westerwälder in der Endabrechnung sprechen eine klare Sprache.Fachbach aber konnte sich vor allem auf seine eifrigen Punktesammler Mandry und André Krämer verlassen, die in ihren Einzeln jeweils in fünf Sätzen die Oberhand behielten und somit die Weichen in die richtige Richtung stellten. stn
Die Ergebnisse: Markus Mandry/ Björn Wallroth - Michel Müller/Sebastian Tiemann 11:4, 9:11, 11:5, 12:10; Marco Noetzel/Marc Baulig - Lukas Ritz/Christian Kantner 11:9, 11:2, 11:8; Benjamin Bruker/André Krämer - Eike Ziegler/Marcel Müller 11:9, 10:12, 7:11, 5:11; Mandry - Kantner 11:4, 13:11, 3:11, 13:15, 11:6; Noetzel - Ritz 5:11, 7:11, 5:11; Bruker - Tiemann 7:11, 11:7, 4:11, 13:11, 7:11; Krämer - Michel Müller 11:9, 4:11, 3:11, 11:7, 11:7; Baulig - Marcel Müller 11:4, 11:3, 11:13, 14:12; Wallroth - Ziegler 8:11, 11:9, 11:6, 7:11, 9:11; Mandry - Ritz 6:11, 11:8, 11:8, 11:13, 11:8; Noetzel - Kantner 5:11, 5:11, 8:11; Bruker - Michel Müller 11:8, 12:14, 13:11, 11:7; Krämer - Tiemann 7:11, 11:7, 7:11, 11:9, 11:8; Baulig - Ziegler 8:11, 11:5, 10:12, 11:9, 8:11; Wallroth - Marcel Müller 11:7, 6:11, 10:12, 8:11; Mandry/Wallroth - Ritz/Kantner 12:10, 11:8, 9:11, 11:9 |
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Geschrieben von: Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 27. Februar 2012, Seite 22
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SG Fachbach unterliegt bei SG Westerwald
Es bleibt dabei: In der Fremde gibt's für die SG Lahnbrück Fachbach in der 2. Tischtennis-Rheinlandliga Nord-Ost nichts zu erben. Dabei sah es bei der 7:9-Niederlage in Gebhardshain bei der SG Westerwald lange Zeit sehr gut aus. Die Mannschaft von der Lahn fand problemlos ins Spiel, hatte nach den Eingangsdoppeln mit 2:1 die Nase vorn und setzte sich sogar auf 6:3 ab.
„Bis dahin ist es prima gelaufen“, sagt Mannschaftsführer Markus Mandry. „Nachdem die SG Westerwald auf 5:6 verkürzt hatte, haben wir aber nicht mehr viel auf die Reihe bekommen.“ Auffällig: In der entscheidenden Phase des Spiel verloren die Fachbacher Akteure gleich dreimal im fünften Satz sehr deutlich.
„Vielleicht waren unsere Gegner da einfach hungriger auf den Sieg“, vermutet Mandry, der an der Seite von Björn Wallroth im abschließenden Doppel gegen die starken Thomas Becker und Robin Ennenbach chancenlos war. „Wir waren sehr enttäuscht, denn nach dem 6:3 hatten wir uns viel mehr ausgerechnet.“ ros
SG Westerwald - SG Fachbach 9:7. Thomas Becker/Robin Ennenbach - Marco Noetzel/Marc Baulig 11:7, 11:6, 6:11, 11:2; Torben Schuhen/Sebastian Heer - Markus Mandry/Björn Wallroth 11:9, 9:11, 11:7, 7:11, 9:11; André Kölschbach/Fabian Eckel - Benjamin Bruker/André Krämer 10:12, 9:11, 8:11; Becker - Noetzel 11:7, 11:7, 11:5; Ennenbach - Mandry 11:7, 9:11, 0:11, 8:11; Schuhen - Krämer 11:8, 11:9, 9:11, 11:5; Kölschbach - Bruker 6:11, 8:11, 2:11; Heer - Wallroth 8:11, 9:11, 11:6, 8:11; Eckel - Baulig 10:12, 11:8, 14:12, 7:11, 3:11; Becker - Mandry 11:3, 11:8, 14:16, 5:11, 11:5; Ennebach - Noetzel 11:8, 9:11, 11:9, 11:13, 11:2; Schuhen - Bruker 11:7, 11:4, 11:8; Kölschbach - Krämer 4:11, 4:11, 10:12; Heer - Baulig 5:11, 11:7, 11:6, 11:8; Eckel - Wallroth 11:6, 6:11, 10:12, 11:6, 11:2; Becker/Ennenbach - Mandry/Wallroth 11:7, 11:7, 13:11.
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Geschrieben von: Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag,13.Februar 2012
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Im Sport gibt es Gegner, mit denen man einfach nicht zurecht kommt. Für die SG Lahnbrück Fachbach ist dies in der 2. Tischtennis-Rheinlandliga Nord-Ost der TV Eintracht Cochem. An der Mosel ist für die Spieler von der Lahn einfach kein Blumentopf zu gewinnen. So auch beim jüngsten Kräftemessen, in welchem die Fachbacher mit 5:9 den Kürzeren zogen und einmal mehr mit leeren Händen in der Heimat ankamen. "Es ist nicht zu erklären, warum wir uns da immer so schwer tun. Wir haben zwar mit fünf Punkten diesmal mehr Spiele gewonnen als je zuvor, aber das bringt nichts Zählbares", blickte SG-Spitzenspieler Markus Mandry auf den erfolglosen Tripp nach Cochem zurück und flüchtete sich ein wenig in Sarkasmus. "Das schönste an der Fahrt nach Cochem ist immer der Blick auf die Burg."
Ohne den privat verhinderten Benjamin Bruker waren die Lahnbrückler meilenweit von einem Erfolgserlebnis entfernt. "Wir haben verdient verloren", suchte Mandry auch nicht in den berühmten Krümeln. "Es waren kaum knappe Spiele dabei."
Lediglich der aus der Reserve nachgerückte Nico Wollschlag hatte einen Sieg vor Augen. Ihm bot sich im Einzel gegen Thomas Monreal im vierten Durchgang die Gelegenheit, den Sack zuzumachen, doch Wollschlag konnte einen Matchball nicht verwerten und musste dann zusehen, wie sein Kontrahent den Spieß noch umdrehte. Dennoch verdiente sich Wollschlag ein dickes Lob der Fachbacher Nummer eins. "Nico hat gut gespielt."
Nach dem glatten Erfolg der SG Ahrweiler bei der SG Westerwald beträgt der Vorsprung der nach wie vor ordentlich positionierten Fachbacher auf den unangenehmen Relegationsplatz lediglich vier Punkte. "Wir müssen weiter wachsam sein. Es kann am Schluss eine Mannschaft Viertletzter werden, die jetzt noch nicht damit rechnet. Doch wenn wir noch zwei Spiele gewinnen, dann müsste es reichen."
Stefan Nink
Die Ergebnisse: Markus Etzkorn/ Dieter Angst - Marco Noetzel/Marc Baulig 11:7, 11:8, 11:8; Bernd Schuler/Martin Berke - Markus Mandry/Björn Wallroth 11:7, 14:12, 9:11, 10:12, 5:11; Thomas Monreal/Marcel Ferner - André Krämer/Nico Wollschlag 11:13, 11:5, 10:12, 11:4, 11:9; Etzkorn - Noetzel 11:9, 7:11, 11:9, 12:10; Angst - Mandry 2:11, 7:11, 7:11; Schuler - Baulig 11:4, 11:9, 9:11, 10:12, 12:14; Berke - Krämer 11:7, 14:12, 11:7; Monreal - Wollschlag 16:14, 7:11, 9:11, 12:10, 11:8; Ferner - Wallroth 9:11, 11:7, 11:7, 11:7; Etzkorn - Mandry 7:11, 9:11, 14:12, 8:11; Angst - Noetzel 5:11, 11:4, 11:5, 11:2; Schuler - Krämer 11:7, 11:4, 10:12, 13:11; Berke - Baulig 6:11, 8:11, 11:9, 1:11; Monreal - Wallroth 8:11, 11:5, 11:4, 11:7. |
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